Mehrzad Marashi, der Sieger der DSDS-Staffel 2010, hat sich jetzt gegenüber dem kindercampus zu Menowin Fröhlichs Buch „Ich musste verlieren, um zu gewinnen“ geäußert.

Wie auch wir bei CSN bereits berichteten, gab es damals, nach Menowin Fröhlichs Niederlage, ein Angebot, den Song „Sweat“ zusammen mit Mehrzad zu performen. Gegenüber Manager Volker Neumüller habe er, Mehrzad, erklärt:
Du pass auf, ich reiche ihm noch mal meine Hand. Wir können den Song immer noch zusammen machen.
Er habe Menowin den Song daraufhin selbst angeboten, aber der habe ihm sogleich eine Absage erteilt. Erst daraufhin kam Mark Medlock ins Spiel, mit dem er den Song dann auch performte.
Allerdings habe Menowin nach der spontanen Absage dann doch noch einmal seine Meinung geändert, auf einmal wollte er. Aber es sei zu spät gewesen; das Angebot lag bereits bei Mark Medlock.
Menowin habe davor gegenüber Neumüller sogar geäußert, er würde auch ohne einen gemeinsamen Song mit Mehrzad seinen Weg machen. Er soll gesagt haben:
Nee, ich will nicht mit ihm zusammenarbeiten.

Mikel Fröhlich, Manager und Cousin Menowins, hat vor kurzem die Verkaufszahlen zu dessen im April erschienener erster Single „If You Stayed“ veröffentlicht:
Deutschland: 19.628
Österreich: 548
Schweiz: 300
Downloads: 8.900
Tja, Mehrzad und Menowin sangen sich mit Sweat einst sehr erfolgreich durch den Recall und in die Herzen vieler Fans, aber dann übernahm, ganz nach dem Willen Menowins, ein anderer: Mark Medlock.
Sweat wurde neben Don’t believe zum Sommerheit des Jahres 2010 gewählt und erreichte Verkaufszahlen, von denen Menowin nur träumen kann.
Irgendwann wird Menowins Name wahrscheinlich einmal bei einer Sendung auftauchen, die den Namen trägt: „Die größten Pechvögel mit den meisten Chancen“. Denn jede seiner vielen Chancen, die er alleine im Jahr 2010 hatte, hat er links liegen gelassen, um lieber sein „eigenes Ding“ zu machen.

Auch die drei Monate mit Helmut Werner haben ihm nur eine weitere Strafe und viele Schulden trotz hoher Gage von immerhin um die 200.000 Euro eingebracht.
Solange Menowin Fröhlich sich nicht einer professionellen Führung anvertraut und auch mal einen Gang zurück schaltet, wird das wohl nichts mehr werden, fürchten wir. Allerdings ist dazu wohl notwendig, dass er auch mal andere machen lässt, auf Profis hört. Falls sich noch einer traut, mit ihm zu arbeiten. Und genau das wird ihm definitiv schwer fallen, denn bereits Cousin Sido sagte: „Menowin ist ein Macher!“
Der Deal mit Lugner|Werner hat sich im nachhinein nicht als günstig für seine Karriere erwiesen. Ja, der lässt sich nichts reinreden. Lieber macht er alles falsch… Schade eigentlich, denn nach allem, was man jetzt weiß, hätte er richtig erfolgreich sein können, wäre er nicht immer über seinen Stolz (sehr großer Stolperstein übrigens!) gestolpert.
Am Verzeihen können erkennt man im übrigen die Größe eines Menschen.
Menowin Fröhlich sitzt derzeit eine Haftstrafe in der JVA Darmstadt ab. Es wurde eine Bewährungsstrafe widerrufen, nachdem er im Juli 2010 seinem Ex-Booker Helmut Werner mit einer Kopfnuss verletzt hatte. Dafür wurde er im Mai 2011 wegen gefährlicher Körperverletzung wieder verurteilt. Nach seiner Haftentlassung warten dann 36 Monate Bewährung auf ihn. Sollte er sich während dieser Zeit etwas zu schulden kommen lassen, wird er eventuell nochmal neun Monate einsitzen müssen.
Die offizielle Haftentlassung ist im Dezember, Manager Mikel Fröhlich spricht allerdings bereits von offenem Vollzug im Juli. Bis dahin hätte er die Hälfte der Strafe abgesessen.








