Mehrzad Marashi, Gewinner der siebten Staffel von Deutschland sucht den Superstar, steht in der Berufungsverhandlung wegen Anstiftung zur Falschaussage erneut in Hamburg vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft strebt für den bereits verurteilten Sänger ein höheres Strafmaß an.

Nächste Runde im Prozess gegen DSDS-Gewinner Mehrzad Marashi: Vor der Kleinen Strafkammer 2 im Hamburg geht es wiederum um den Vorwurf, Mehrzad habe einen Freund zu einer Falschaussage angestiftet, um seinen eigenen Kopf zu retten.
Der 30-jährigen Castingshow-Star wurde bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verdonnert. Hinzu kam allerdings noch eine weitere Geldstrafe von 9000 Euro, da Mehrzad einen Freund überredet haben soll, diese Schuld auf sich zu nehmen. Der Zeuge behauptete daraufhin mehrere Monate lang, er sei zum fraglichen Zeitpunkt der Fahrer des Autos gewesen und nicht Mehrzad.
Der Staatsanwaltschaft genügt diese Strafe jedoch nicht, sie ging in die Berufung. Mögliches Strafmaß für den Tatbestand der Anstiftung zur Falschaussage: eine Freiheitsstrafe zwischen 3 Monaten und fünf Jahren!
Erst vor knapp einem Jahr hatte Mehrzad Marashi bei der RTL-Show gegen den ebenfalls gerichtserfahrenen Menowin Fröhlich das Finale gewonnen. Mit seinem Song „Don’t Believe“ stürmte er die deutschen Charts. Danach blieb der große Erfolg jedoch aus. Im August wurde seine geplante Tournee vollständig abgesagt, angeblich wegen zu geringer Kartenverkäufe.








