Wenn man am heimischen Wohnzimmer vor der Mattscheibe sitzt und sich die DSDS-Live-Shows anschaut, wünscht man sich hier und da, auch einmal ein Ticket zu kaufen und live dabei zu sein. Aber das echte „Live“ sieht ganz anders aus.

Wer nachfolgenden Artikel liest, wird vielleicht zu Anfang denken, „och so ist das„. Nein, auch wenn es reell in den Live-Shows von Deutschland sucht den Superstar nicht so zugeht, wie es am Fernseher erscheint, macht es dennoch riesen Spaß und es lohnt sich, einmal live bei DSDS dabei gewesen zu sein.
Schon beim Betreten der Studios stellt man fest, dass alles viel kleiner ist wie auf dem Bildschirm, schon hier wird visuell gezaubert. Zu Anfang, wenn Moderator Marco Schreyl auf die Bühne kommt, sind alle ganz aus dem Häuschen, aber das wurde vorher schon in einer 30-minütigen Aufwärmphase durch einen Animateur beigebracht.
Wer meint, direkt ausflippen zu dürfen, wenn er etwas gut findet, unterliegt hier einem Irrglauben. Dafür gibt es den sogenannten Anklatscher. Und wenn dieser seinen ersten Klatscher macht, dann dürfen die Zuschauer ausflippen und applaudieren. Viel Applaus wurde schon vor der Sendung mit den Gästen aufgenommen und wird zu gegebener Zeit eingespielt. Sozusagen ein Applaus aus dem Einmachglas.
Auch wenn alles um einiges kleiner wirkt, ist es genau umgekehrt um so größer, wenn während der Pausen massig Mitarbeiter die Bühne für den nächsten Künstler umgestalten. Und während wir Fernsehzuschauer die Werbepausen dazu nutzen, mal eben für kleine Jungs oder Mädchen zu gehen oder sich etwas aus dem Kühlschrank zu holen, sind die Zuschauer in der Live-Show fleissig. Beim letzten Auftritt von Marco Angelini wurde zum Beispiel vorher fleißig die Choreographie des Fliegerliedes geübt.
Jetzt denkt vielleicht der ein oder andere:
„Nö, ich mach mich doch nicht in so einer Sendung zum Affen.“
Aber es sei gesagt, es macht einen höllischen Spaß!
Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de









