Woche für Woche und Jahr für Jahr auf RTL laufen insgesamt zwei Sendungen. Das Supertalent seit 2007 und Deutschland sucht den Superstar seit Ende 2002. Wer sitzt in der Jury und zieht Jahr für Jahr das Publikum an? Dieter Bohlen!
„Trau, schau, wem“ ist eine alte Weisheit, die sich seinerzeit auch Dieter Bohlen hätte zu Herzen nehmen sollen. Mag er hart sein, mag er sogar knallhart sein. Sein Erfolg spricht für sich. Dieter Bohlen hatte immer schon Neider, denn Erfolg macht in unserer heutigen Gesellschaft neidisch.
Seit DSDS und Das Supertalent mit Dieter Bohlen als Chefjuror laufen, zieht es immer mehr Zuschauer vor die Flimmerkiste. Warum? Dieter Bohlen, der mittlerweile irgendwie viel, viel sanfter geworden ist, zog die Zuschauer vor den Fernseher, weil die Zuschauer einen innerlichen Orgasmus hatten, weil Dieter immer schon frei Schnauze DAS aussprach, was man sich so dachte.
Ein Erfolgsrezept, welches ankam. Aber damit scheint der ein oder andere aber nicht so wirklich ganz klar zu kommen. Vor kurzem noch veröffentlichte Thomas Anders ein Buch mit dem Titel „100 Prozent Anders„, der sich über seine Ex-Frau Nora und Ex-Kollegen Dieter Bohlen ziemlich detailliert ausließ und das eher wie ein kleines Waschweib – wie unmännlich. Nun ist ein neues Buch mit dem vielversprechenden Titel „Der Bohlencode“ von Gerd Graf Bernadotte erschienen.
Wer um Gottes Willen ist das denn? Wieder so jemand, der sich im Nachhinein darin versucht, noch einmal Geld zu verdienen, indem irgendwelche privaten Dinge ausgeplaudert werden? Die Zeiten der Zusammenarbeit waren aber anscheinend gut. Ich möchte hier nicht an Details aus dem Buch näher eingehen und auch nichts zitieren, weil es für meine persönlichen Bedürfnisse zu nieder ist.
Es ist auch ein Witz irgendwo, denn selbst Christian (ein ehemaliger Teilnehmer von DSDS und heute Moderator) sang einst: „Es ist geil, ein Arschloch zu sein…“ und er sang es nicht, weil es einen Dieter Bohlen gibt. Gerd Graf Bernadotte zieht in seinem Buch über Dieter Bohlen her und lässt nicht ein gutes Haar an ihm. Auch andere bekommen in diesem Buch ihr Fett weg. Große Frage ist nun aber, wer ist denn hier das Arschloch?
Traurig aber ist, dass genau Gerd Graf Bernadotte mit seinem Buch wieder einmal beweist, dass man jedem nur vor den Kopf schaut und ist auch der beste Beweis für ein altbekanntes Sprichwort „Man ist der Freund des Verrats, der Feind des Verräters„.
Ein zweites Buch von ehemaligen angeblichen Superfreunden wurde geschrieben und es wird der gleiche Reinfall werden, wie das von Thomas Anders. Nur durch die Klage von Ex-Thomas Anders-Frau Nora schaffte es das Buch „100 Prozent Anders“ immerhin über 2000 Plätze weiter nach oben in der Bestsellerliste auf Platz 1734. Ist doch ein Wahnnsinns-Erfolg, oder?
Wie erwähnt, man ist der Freund des Verrats, der Feind des Verräters.
Dieter Bohlen war einst jung und frech, jetzt ist er immer noch frech, aber genauso möchten wir ihn auch haben. An dieser Stelle sagt Castingshow-News.de: „Dieter, bleib wie Du bist„. Auf dieser Welt juckt es keinen mehr, wer solche komische Bücher wie „Der Bohlencode“ schreibt. Es ist schon eher peinlich für die Schreiber, im Nachhinein zur Plaudertasche zu werden.








