Wahrscheinlich erging es fast jedem Zuschauer von Deutschland sucht den Superstar am vergangenen Samstag so. Anita Latifi wurde gezeigt wie sie rumpöbelte. Sie wurde gezeigt, dass sie sich als Mutti und Macherin in ihrer Gruppe fühlt.
Proletenhaft, hübsch zwar, aber das war es auch. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Sophia Akkara und Ellen Victoria ging es dann mit dem Song „If You Had My Love“ von Jennifer Lopez vor die Jury. Anita war natürlich mächtig stolz, denn die Choreographie stammte ja von ihr. Dumm nur, wenn es mit dem Gesang nicht klappt.
Anita Latifi war zuvor voll des Lobes über sich selbst. Es fielen Sätze wie:
„Die Jury weiß schon, dass ich die Truppe führe.“ (…) „Ich bin stark in der Performance und sie nehmen die Tipps an, die ich ihnen gebe und setzen das auch um.“ (…) „Sie haben gemerkt, dass die Gruppe, in der ich drin war, die beste Performance gebracht hat.“
Gerne nimmt Anita Latifi das Zepter in die Hand, machte sich aber schon Sorgen, dass die anderen vielleicht ihre Lorbeeren abkassieren könnten. Es geht aber eben nicht nur um Performance, sondern auch um das Singen.
Und genau das ging gnadenlos in die Hose, zumindest für Anita, denn Dieter Bohlen meinte knallhart:
„Kein einziger Ton getroffen. Falsche Melodie, Text vergessen. Ich glaube, dass man aus einer Rapperin keine Sängerin machen kann. Heute war das am Rande des Horrors. Ich glaube, dass du ziemlich am Ende bist.“
Die einzige Kandidatin in der Truppe, die ein Lob abkassieren konnte,war Sophia Akkara. Für Ellen Victoria war es auf jeden Fall der letzte Auftritt und ob der schlechter war als der von Anita mag man gerne bezweifeln.
Es mussten am vergangenen Samstag schon einige Kandidaten nach Hause fahren. Anita Latifi hat es noch einmal eine Runde weiter geschafft, warum ist ein Rätsel, zumindest im Vergleich zu anderen Heimfliegern.
Am Samstag geht es dann ganz hart zu, denn dann werden die Kandidatinnen und Kandiaten ausgesiebt, die es in die Live-Shows schaffen. Wir sind gespannt.
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