Menowin Fröhlich sorgt nicht mehr für Schlagzeilen. Das haben wir schon gestern festgestellt. Er ist unschuldig an den Dingen, die gerade in seinem Namen passieren. Nicht ganz so unschuldig sitzt er nämlich gerade eine Bewährungsstrafe von 313 Tagen ab, die spätestens im Dezember 2011 hoffentlich zu seiner Freilassung führt.

Am 8. April 2011 soll nun, nach langen Geburtswehen, endlich seine Single erscheinen und schon wieder gibt es Ärger.
Wir erinnern uns: Im November/Dezember 2010 war die Rede davon, dass Menowin bei einem Major-Label unterschreiben würde. Herausgekommen ist jetzt, dass das nicht stimmt. Premium Records hält die Rechte. Soulfood ist der Vertrieb. Von Warner / Chapell wurde wohl der Song, geschrieben von Mich Hansen (auch bekannt als Cutfather), eingekauft. Abgesehen davon ist Warner/Chapell ein Verlag und kein Label. Aber das wissen vielleicht nicht alle. So kann man einfach auch mal damit angeben …
Und nun prangte das Warner/Chapell-Logo überall. Proudly we present…
Heute sehen wir zu unserer großen Überraschung, dass auf der Homepage das Logo entfernt wurde und der Trailer, auf dem das Logo ebenso zu sehen war, nicht mehr online steht.
Was ist passiert? Hat man hier eventuell Urheberrecht verletzt? Und wie sieht es mit der Single aus? Auch auf ihr prangt das Logo groß und stolz. Großspurig. Irreführend. Ja, das Label heißt Warner, soll das wohl bedeuten. Ist es aber nicht.
Es ist bedauerlich, dass bei dem jungen Mann, Menowin Fröhlich, so gut wie alles schief läuft, was nur schief laufen kann.
Aber sobald mich Gefühle des Mitleids überkommen, muss ich wieder an Sidos Worte denken, dem wohl bekanntesten von Menowins zahlreichen Cousins:
„Menowin ist der Macher!“
Er macht sich sein Umfeld selbst. Aha. Ich atme auf. Er ist kein Opfer. Das ist beruhigend, zu wissen. Denn wenn er der Macher ist, dann kann er auch was dagegen tun. Spätestens, sobald er wieder auf freiem Fuß ist.
Hoffentlich holt er sich irgendwann mal gute Leute ins Boot. Eher noch: Hoffentlich getraut sich irgendwann mal wer, mit ihm einen Neuanfang zu wagen. Und dann alles richtig zu machen. Mit diesem Team wird das nichts mehr.
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