Einer der Kandidaten des gestrigen Abends war der 37-jährige gelernte Tischler Ole Feddersen aus Hamburg, der auch unter dem Künstlernamen Ole Soul auftritt.
Scheinbar total locker und gelassen performte er „I Need A Dollar“ von Aloe Blacc. Nena hatte nicht gebuzzert und als sie sich umdrehte, stellte sie fest:
„Ah, ein Mann. Ein richtiger Mann.“
Und Xavier Naidoo, der ebenfalls nicht gedrückt hatte, erkannte ihn sofort, als er ihn sah:
„Bist Du der Ole aus Hamburg?“
Denn Ole Feddersen, alias Ole Soul ist kein Unbekannter im Musikgeschäft: man kennt ihn zum Beispiel aus Stefan Raabs Bundesvision Song Contest, wo er 2006 den fünften Platz für Hamburg erreichte.
The BossHoss und Rea Garvey, die ihn beide wollten, „zofften“ sich mal wieder um die Gunst des Kandidaten, wobei Rea der Passivere war – Alec von The BossHoss kam mit einem hammerharten Spruch daher:
„Wir brauchen in unserem Team auf jeden Fall eine echt starke Stimme mit ein paar dicken Eiern.„
Ob es diese Argument war, dass schliesslich gezogen hat? Der symphatisch durchgeknallte Ole entschied sich jedenfalls tatsächlich für das Team von The BossHoss.
Hinter der Bühne sagte er zu Doris Golpashin, dass er mit seiner Performance nicht ganz zufrieden war – aber im Finale will er es dann so richtig knallen lassen. Vor dem Auftritt dachte er nur noch „Oh Shit“ – denn er war ganz schön nervös.
Seinen Auftritt hat er gestern Abend wahrscheinlich nicht im Fernsehen verfolgt. Im Interview mit der Lübecker Zeitung sagte er wohl zu dieser Frage vor der Ausstrahlung:
„Wohl nicht – sich in der Glotze zu sehen, ist irgendwie schräg“.
Schade, dass wir uns bis zu den nächsten Blind Auditions und coolen Sprüchen der Coaches noch bis Donnerstag um 20.15 Uhr auf Pro7 gedulden müssen.










