Sowohl die Fans als auch die Gegner des letztjährigen DSDS-Zweiten, Menowin Fröhlich, haben dem heutigen Tag entgegen gefiebert, denn es war die Rede von einer Weihnachtsamnestie. Mitte Dezember wäre normalerweise der Stichtag für Menowin, gehofft hatte man allerdings auf eine Entlassung bereits Mitte November, wenn es denn klappen würde.
Aber es klappt wohl nicht. Nur für zwei Tage Freigang hat es noch gereicht, die er für einen Videodreh nutzen darf. Danach geht es wieder ab in den Bau.
Wie wir erfahren haben, untersteht Menowin der bayrischen Staatsanwaltschaft und die Bayern sind nicht nur beim deutschlandweiten Abitur sehr streng, sondern auch bei der Einhaltung des richterlich festgesetzten Strafmaßes. 313 Tag sollen gesessen werden und soviel wird es dann wohl auch für Menowin Fröhlich werden. Einer Amnestie steht man im größten Bundesland Deutschlands seit jeher eher ablehnend gegenüber. Dennoch wird Menowin seine letzten Tage nicht alleine im Gefängnis verbringen müssen, denn diese Regelung greift sowieso nur bei Straftätern, die kurz vor der Entlassung stehen.
Großes wurde ja schon von seinem Gönner, dem Grafen Bernadotte, angekündigt, sobald er entlassen worden ist.
Wir dürfen gespannt sein, ob Menowin es diesmal schafft, die Konzerthallen zu füllen und – ja – ob er überhaupt eine Bühne betreten wird. Er hat, gerade als der Hype um seine Person am größten war, nach dem Booker-Team Lugner-Werner keinerlei nennenswerten Auftritte mehr gehabt. Es war zudem immer unklar, wer ihn überhaupt managen würde.
Cousin Mikel, der ja schon immer im Verdacht stand, derjenige zu sein, der die Fäden in der Hand hält, hat das Management nun ganz offiziell von Graf Bernadotte, mit dem Menowin einen Dreijahres-Vertrag hat, übernommen.
Ob der bisher ganz offensichtlich unproduktive, junge, branchenfremde Mikel Fröhlich sich damit nicht total übernommen hat, wird die Zeit zeigen. Bis jetzt jedenfalls hörte man nichts Gutes vom „Team Menowin“, zu dem auch er seit spätestens Juli 2010 gehörte.
Entschuldigend hieß es immer, Menowin könne sich finanziell kein ordentliches Management leisten. Das ist ein sehr eigenartiges Statement, denn ein seriöses Management arbeitet auf Erfolgsbasis und ist schon deshalb daran interessiert, dass der Künstler Auftritte bekommt. Beim Team Menowin scheint das bisher anders gelaufen zu sein, denn der DSDS-Zweite, so sagt man, sei pleite und habe zudem hohe Schulden.
Vielleicht greift der Graf dem 21jährigen unerfahrenen, jungen Spund ja mal unter die Arme und hievt den Menowin doch noch mal auf eine Bühne. Wir glauben das allerdings erst, wenn wir es sehen.








