Let’s Dance 2014 – Bernhard Brink hat zuvor nie getanzt

Let’s Dance 2014 – Bernhard Brink hat zuvor nie getanzt

Let's Dance - Bernhard Brink, Sarah latton - Foto: (c) RTL/Stefan Gregorowius
Let's Dance - Bernhard Brink, Sarah latton - Foto: (c) RTL/Stefan Gregorowius

Der Schlagerbarde Bernhard Brink hat bei der aktuellen Staffel Let’s Dance zumindest die Gnade der Zuschauer auf seiner Seite. Ob das heute Abend mit ihm noch eine Runde weiter geht, bleibt abzuwarten.

Vor der ersten Show stellte auch er sich einem Interview mit RTL, welches wir euch nicht vorenthalten wollen.

Warum machen Sie bei „Let’s Dance“ mit?

„Das frage ich mich auch. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich erst mal überlegt, was ich machen soll, als das Angebot kam. Ich habe dann rumgefragt und viele Freunde haben gesagt: `Mensch, die Show hat ein super Image, trete an.` Dann habe ich auch noch Tanzjuror Joachim Llambi sagen hören: `Jeder kann tanzen, man muss es nur wollen!`. Jetzt will ich an meine Grenzen gehen. Ich kann überhaupt nicht tanzen. Meine Frau meinte: `Ich fände es toll, wenn du mal richtig tanzen lernst…`, weil ich mich bis jetzt immer davor gedrückt habe. Ich hatte immer Angst, dass mich jemand zum Tanzen auffordert. Und da ging es nur um einen Schritt. Bei Let’s Dance geht es aber um Choreographien. Das hat mich bewogen zu sagen: Okay, ich tanze vor Millionen!“

Wie waren die ersten Trainingsstunden?

„Sehr hart! Gerade auch, weil ich wirklich keine Ahnung habe. Ich wusste den Unterschied zwischen einem langsamen Walzer und einem Wiener Walzer nicht. Und meine Tanzpartnerin Sarah war am Anfang ein bisschen verzweifelt. Aber ich bin nicht unsportlich. Ich spiele Tennis und jogge gerne und sehe die Show olympisch: Dabei sein ist alles! Tänzerisch bin ich die größte Pflaume. Das wird abenteuerlich. Ich bin eben kein Tänzer, aber wenn es für die erste oder zweite Sendung reichen würde, wäre das natürlich wunderbar!“

Wie werden Sie mit Joachim Llambis Kritik umgehen?

„Scharfrichter Llambi… Wenn der auf mich losgehen sollte, sehe ich das entspannt. Ich bin nun mal einer, der bei null angefangen hat. Da kann das logischerweise passieren. Gegen eine Tanja Szewczenko, die ihr Leben lang nichts anderes gemacht hat, als auf dem Eis Choreographien zu lernen, habe ich ja gar keine Chance. Von mir erwartet ja auch keiner was, ich bin der Exot. Mit Herrn Llambi gibt es bestimmt ein paar interessante Rede-Duelle, aber ich sehe das wie beim Golfspielen: Da spielen auch gute Leute gegen schlechte.“

Kennen Sie Cindy Berger als Schlager-Kollegin gut?

„Natürlich kennen wir uns gut und schon viele Jahre! `Cindy und Bert` haben mit „Immer wieder sonntags“ einen Klassiker gelandet. Eine wunderbare Kollegin und ganz liebenswerte Frau. Ich finde sie klasse.“

Bei „Let’s Dance“ sind Sie nun Konkurrenten?

„Nein, ich habe hier neun Gegner und das sind die Tänze! Die Kollegen sehe ich als Verbündete und Mitleidende, denn die müssen da auch durch. Ich sehe das nicht so sehr als Wettkampf, sondern olympisch. Und natürlich will ich nicht als Erster ausscheiden.“

Geben Sie im Training Vollgas?

„Ja, bei Auftritten gehe ich sogar hinter die Bühne, um noch mal die Schritte durchzugehen. Diesen Ehrgeiz habe ich schon. Ich will die Choreographie so inhalieren, dass ich nicht mehr groß nachdenken muss. Auf Eleganz werde ich weniger achten. Wenn es dann nicht reicht, werde ich mich nicht umbringen. Das Leben geht weiter.“

Aber wer weiß, auch Bernhard Brink wird von Show zu Show besser und er hat ja auch mit Sarah Latton eine hervorragende Lehrerin, die schon so einigen Bewegungslegasthenikern das Tanzen beibringen konnte. Wir sind gespannt, wie weit es Bernhard Brink bei der aktuellen Staffel schaffen wird. Den ersten Platz mit Sicherheit nicht, aber es werden ihm alle Daumen gedrückt, damit seine Frau irgendwann einen Mann daheim hat, der richtig gut tanzen kann. Zumindest für die Privatgebrauch.

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