Der Catwalk-Trainer von Germany’n Next Topmodel Jorge Gonzalez ist eine ganze eigene Nummer. Er lässt sich schwer beschreiben und das weiß er auch. Dessen war er sich nämlich schon ganz früh bewusst.
Kuba ist die Heimatstadt von Jorge Gonzalez. Im Land der Sonne, Kaffeeplantagen und Tabakfeldern hat er keine Zukunft für sich gesehen – er wollte mehr vom Leben, obwohl es ihm nie schlecht ging. Eigentlich bemerkte er durch seinen Onkel, dass es etwas anderes als Kuba geben musste:
„Mein Elternhaus war erfüllt von Liebe. Aber ich wusste schon mit sieben Jahren, dass ich anders war als die anderen im Dorf. Ein Onkel fuhr zur See, er brachte Modezeitschriften aus Frankreich mit, die ich immer wieder las. Ich musste einfach nach Europa!“,
so der Mittvierziger im Interview mit der „Gala“
So kam es, dass er mit 17 in die Tschechoslowakei auswanderte, wo er Nuklearökologie studierte und die ersten Schritte als Model, Stylist und Choreograf tat.
Irgendwann will er aber zurück nach Kuba, wie er weiter verriet.
„Wenn ich alt bin, möchte ich meine Winter hier verbringen. In einem kleinen Haus am Strand, auf meiner eigenen Terrasse – das ist mein Traum.“
Dafür hat er ja zum Glück noch ein paar Jahre Zeit. Bis dahin macht er sich gut darin Nachwuchsmodels den richtigen Gang beizubringen und sie aufzustylen, denn das kann er richtig gut.








