GNTM 2011 – Jil: „Mädchen, die nicht polarisieren, werden etwas in den...

GNTM 2011 – Jil: „Mädchen, die nicht polarisieren, werden etwas in den Hintergrund gedrängt.“

GNTM 2011 - Jil (c) ProSieben/Stephan Pick
GNTM 2011 - Jil (c) ProSieben/Stephan Pick

Jil, eine der Top10-Kandidatinnen von Germany`s Next Topmodel, hat sich inzwischen wieder in ihrer Heimatstadt Ludwigsburg eingelebt. In einem Interview spricht sie über ihre Erfahrungen mit den Medien, ihre Mitkandidatinnen und Heidi Klum.

GNTM 2011 - Jil (c) ProSieben/Stephan Pick
GNTM 2011 - Jil (c) ProSieben/Stephan Pick

Jil (17) ist, nachdem sie bei GNTM ausgeschieden ist, wieder in ihr altes Leben zurückkehrt. Doch hat sich einiges seitdem verändert. Sie geht zwar wieder auf ihr Gymnasium, hat sich aber entschieden, eine Klasse zu wiederholen:

„Ich hatte die Option, wieder in meine Stufe zurückzukehren, habe mich aber jetzt dazu entschlossen, das Jahr zu wiederholen. Ich bin im G8-Zug und habe sowieso ein Jahr weniger zum Abitur. In den drei Monaten, die ich nicht da war, habe ich schon einigen Stoff verpasst. Außerdem möchte ich in Zukunft Modelangebote wahrnehmen können, ohne Probleme mit der Schule zu bekommen.“

Auf der Straße wird sie des Öfteren erkannt und angesprochen und bis zum Finale von Germany`s Next Topmodel hat sie schon einige Testshootings. Als Model gebucht werden darf sie jedoch erst danach.

Jil ist froh über die vielen Erlebnisse, die sie mit GNTM machen konnte. Mit der Darstellung der Kandidatinnen im Fernsehen war sie jedoch nicht ganz zufrieden.

„Manches kommt im Fernsehen tatsächlich anders rüber. Im Nachhinein haben mir Freunde gesagt, ich hätte sehr schüchtern gewirkt – so bin ich aber eigentlich gar nicht. Allerdings ist es schon so, dass Mädchen, die nicht polarisieren, etwas in den Hintergrund gedrängt werden. Das ist mir wahrscheinlich auch passiert. Das gleiche Problem hat auch Sihe, die sehr lebensfroh und lustig ist und gar nicht so schüchtern, wie sie im Fernsehen rüberkommt.“

Auch Joanas Persönlichkeit wurde ihrer Meinung nach zu negativ vermittelt, was auch der eigentliche Grund für ihren freiwilligen Auszug aus der Modelvilla war:

Joana hat nicht sang- und klanglos die Modelvilla verlassen, sondern hat uns Mädchen ihren Entschluss erklärt. Grundsätzlich ging es ihr darum, dass sie in keine Schublade gesteckt werden und nicht als Oberzicke gelten wollte. Joana ist wirklich ein sehr nettes Mädchen und wir alle haben uns sehr gut mit ihr verstanden. Im Fernsehen kam das aber anders rüber.“

Selbst Rebecca muss Jil in Schutz nehmen:

„Eigentlich verstehe ich mich gut mit Rebecca, aber sie polarisiert eben sehr und wurde von der Jury sehr gepusht. Das war der einen oder anderen ein Dorn im Auge, weil sich manche dadurch ungerecht behandelt gefühlt haben.“

Die Mädchen sind eigentlich gut miteinander ausgekommen und wollen auch weiterhin miteinander in Kontakt bleiben. Mit den 7 Kandidatinnen aus Stuttgart, die unter den Top 50 waren, war bereits ein Treffen geplant. Die Top 10 wollen sich auf keinen Fall aus den Augen verlieren.

Auf die Frage, ob die Mädchen Heidi Klum kaum kennen gelernt hätten, äußerte sich Jil gegenüber WoodZ-mag verhalten:

„Sie war da, wenn die Kamera auch da war. Ab und zu blieb sie auch mal länger am Set, das war aber selten. Mehr Zeit haben Thomas Hayo, Thomas Rath und Jorge Gonzalez mit uns verbracht.“

Im großen Finale werden wir Jil mit den übrigen Top 10 – hoffentlich auch Joana – wiedersehen. Ihr Votum, wer dieses Jahr Germany`s Next Topmodel werden wird, gab sie zum Schluss noch ab:

„Ich tippe auf Jana, weil bei ihr alles stimmt – ihre Leistung, ihre Schönheit, ihre Persönlichkeit. Amelie ist auch eine heiße Kandidatin, allerdings glaube ich, dass ihr ein Jahr gut täte, um reifer zu werden. Sie ist erst 16 – das ist schon sehr jung.“

Das vollständige Interview könnt ihr hier nachlesen.