Nach fünf Jahren hatte es die Schweiz endlich einmal wieder ins Finale des Eurovision Song Contest geschafft. Doch die Startnummer 13 brachte kein Glück: Mit nur 19 Punkten belegte Anna Rossinelli mit großem Abstand den letzten Platz.

Mit einem eher schlichten Text und einer Choreographie, die leicht ans Traubenstampfen erinnerte, konnte die Sängerin mit ihrer Band im Kontext ausgefeilter Bühnenshows und stimmgewaltiger Konkurrenz nicht überzeugen. Nur drei Länder bedachten den Beitrag der Schweiz „In love for a while“ überhaupt mit Punkten. Von Großbritannien gab es satte 10 Punkte, die Slowakei vergab 4 Punkte und Serbien immerhin 5 Punkte. So blieb die Schweiz noch ein gutes Stück hinter Estland, welches mit der schwungvollen Getter Jaani immerhin noch 44 Punkte holte.
Die blonde Baslerin und ihre Combo sind über diesen Ausgang verständlicherweise traurig und tief enttäuscht. Doch mit ihrem Auftritt sind sie zufrieden. Anna Rossinelli würde auch eine erneute Teilnahme nicht ausschließen. Nur selten bekomme man schließlich die Möglichkeit, vor einem solch breiten Publikum aufzutreten, meint sie. Und gegen die festen Länderallianzen Osteuropas ist ein Ankommen zugegebenermaßen schwierig. Also Kopf hoch, liebe Schweiz – auch Aserbaidschan hätte niemand einen Sieg zugetraut…










