DSDS – (Teil)Schließung und Folgen der größten Fanseite von Menowin Fröhlich

DSDS – (Teil)Schließung und Folgen der größten Fanseite von Menowin Fröhlich

Ein Rückblick auf die größte Fanseite von Menowin Fröhlich und wie es aktuell aussieht. „Heimatlose“ Fans, ein „Flüchtlingsauffanglager“- Thread auf der offiziellen Fanseite, Trauer, Wut, Enttäuschung, aber auch Worte des Dankes.

Dieter Bohlen und Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Der Rückzug von Michael Morris und die damit verbundene Teilschließung der größten Menowin FröhlichFanseite schlägt doch einige Wellen. Doch davon bekommt Menowin Fröhlich, der zur Zeit noch seine Haftstrafe in der JVA Darmstadt verbüßen muß, eventuell wenig mit.

Wie bereits berichtet, hat Michael Morris, der Betreiber der Fanseite die Teilschließung und damit die Beschränkung auf eine reine Informationsplattform angekündigt. In Teilen ist das auch schon geschehen, d.h. der Diskussionsbereich steht den Fans bereits nicht mehr zur Verfügung. Die Pinnwand ist noch zu sehen, aber Schreiben ist allerdings nur noch eingeschränkt möglich. Auch sind schon wieder kritische Kommentare verärgerter User durch Morris gelöscht worden.

Nach seiner Ankündigung, die Seite teilschließen zu wollen, war auf der Pinnwand sprichwörtlich die Hölle los wie schon seit langem nicht mehr. Dass diese von Michael Morris beschlossene Maßnahme nicht unbedingt Begeisterungsstürme bei den Fans von Menowin, dem DSDSZweiten 2010 auslösen würde, dürfte auch klar gewesen sein. Wie allerdings erneut mit Kritik umgegangen wird, spricht Bände. Selbstverständlich sind Einträge, die den Regeln der sogenannten Netiquette und den allgemeinen Facebook-Regeln widersprechen, zu entfernen. Jedoch hat Morris selbst auch noch gewisse Regeln für seine Seite definiert und diese bietem dem verantwortlichen Administrator einen recht freien Ermessensspielraum.

Auszug der FAQ (Frequently asked questions):

Wird auf dieser Fanseite Zensur betrieben?

„Nein, keineswegs! Hier darf jeder seine Meinung frei äußern und sachliche Kritik ist erlaubt. Die Meinungsfreiheit darf aber nicht dazu missbraucht bzw. als Rechtfertigung herangezogen werden, um andere zu beleidigen oder Streitereien absichtlich zu entfachen.“

Auffällig viele Beiträge von Usern, die Herrn Morris bezüglich der Co-Admin-Thematik und möglicher wirtschaftlicher Interessen bezichtigen, die Unwahrheit gesagt zu haben, wurden rigoros entfernt. Will Morris so verzweifelt ein Bild aufrechterhalten, welches nicht den wahren Gegebenheiten entspricht? Analog dazu fragen sich viele Fans, warum sich Michael Morris ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt von der Fanbase und Menowin zurückzieht. Eine inhaltlich kontroverse und lebhafte Diskussion fand auf dieser Seite schon lange nicht mehr statt, ein Zustand, den Herr Morris selbst herbeigeführt und offensichtlich genau so gewollt hat.
Die Verkaufszahlen von Menowins Debüt-Single „If You Stayed“ und seiner Biografie „Ich musste verlieren, um zu gewinnen“, entsprachen offenbar auch bei Weitem nicht den Erwartungen, die ein Michael Morris mit seinen überzogenen und unrealistischen Promotionaktionen geschürt hat.
Ein wirtschaftliches Eigeninteresse Morris’ war jedenfalls durch seine Praktiken mit sogenannten Affliate-Links klar erkennbar.

Mehr und mehr fragt man sich, ob es auch Herrn Morris zuletzt wirklich noch um das Wohlergehen von Menowin Fröhlich und dem Erhalt einer starken Fanbase für den Zweitplatzieren der Staffel Deutschland sucht den Superstar aus 2010 ging.  Anfangs war das eventuell noch der Fall, aber spätestens seit der Veröffentlichung von Menowin Fröhlichs langersehnter Single wendete sich relativ schnell und deutlich das Blatt.

Wie geht es weiter?

Auf der durch Menowin Fröhlichs Cousin und Manager – Mikel Fröhlich – betriebenen Offiziellen Fanseite bei Facebook war gestern folgendes Statement zu lesen:

„Wie er gestern mitgeteilt hat, möchte Michael Morris, sich nach weit über einem Jahr mit vollem Einsatz für Menowin, zusätzlich wieder anderen Projekten widmen. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für seinen Engagement bedanken. Er hat die größte Menowin-Fanseite lange intensiv gepflegt und vielen Freunden auf Facebook die Chance gegeben, sich auszutauschen. Aufgrund seiner Entscheidung, die wir bedauern und doch respektieren, werden wir die Pinnwand für euch öffnen.
Wir bitten um ein faires Miteinander und wünschen euch viel Spaß!“

Viele ehemalige User der Morris-Seite sind inzwischen umgezogen, ein leichtes Plus bei den Fanzahlen auf der Offiziellen war auch bereits festzustellen. Nun liegt es an Mikel Fröhlich, die ehemals so starke Fanbase zusammenzuhalten. Aber ist es wirklich noch Menowins Cousin, bei dem alle Fäden zusammenlaufen? Auch dieses Statement trägt nicht die mittlerweile unverkennbare Handschrift des Mikel Fröhlich. Er selbst tritt nur sporadisch im Internet in Erscheinung und auf der Offiziellen Facebook-Fanseite ist er lediglich als Seiteninhaber verzeichnet. Wer dort als Administrator und Moderator für die Einhaltung der Regeln sorgt, ist nicht weiter bekannt. Somit ist es natürlich auch für dort weniger aktive Fans ein schwieriges Unterfangen, einen adäquaten Ansprechpartner zu identifizieren.
Überhaupt macht sich vielerorts im Internet bei diversen Fan-Foren- und Blogs ein wenig Untergangsstimmung breit.

Aussagen wie:

„Ich habe den Eindruck, es geht alles den Bach runter“,

sind nur ein Beispiel für die allgemein gedrückte Stimmung. Daran ändert auch der Aufruf des sogenannten Menowin-Fanblogs nichts, der aktuell nach Autoren für News rund um Menowin Fröhlich sucht und auf die Zeit nach seiner Haftentlassung im Dezember verweist.

Zitat:

„Zur Zeit ist es noch etwas ruhiger rund um Menowin, aber das wird sich ja alles wieder ändern.“

Für Menowin Fröhlich wird die Ausgangssituation spätestens nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Dezember 2011 schwieriger denn je.
Die mittlerweile zahlreichen kritischen Fans müssen endlich durch harte, disziplinierte Arbeit und absoluten Leistungswillen überzeugt werden. Auch neue Fans müssen unbedingt hinzukommen. Wie Fröhlich das bewerkstelligen will, bleibt abzuwarten. Sollte tatsächlich sein Cousin und Manager nicht mehr in der Verantwortung für Menowin Fröhlich stehen, kann es eigentlich nur besser werden.

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