Die ehemalige Deutschland sucht den Superstar-Kandidatin Annemarie Eilfeld bringt demnächst ihr Studioalbum „Großstadtprinzessin“ heraus. Die aktuelle Singleauskopplung „Seele unter Eis„ hat Annemarie schon dem Publikum vorgestellt. Es gab sehr viel postives Feedback für die deutschen Texte von den Fans.

Annemarie Eilfeld geht die ganze Sache mittlerweile gelassen an. Ihre neue Produzentin Kristina Bach – selber eine erfolgreiche Schlagersängerin – konnte Annemarie dazu überreden, auch einmal deutsche Texte auszuprobieren. Und da Annemarie ein breit aufgestelltes Publikum hat, von 12 bis ca. 60 Jahren, kam dieser Wechsel gut an.
Auch für Annemarie Eilfeld ist dies viel besser zu singen, wie sie selber bemerkte. Sie wehrt sich jedoch noch, in die Schlagerecke geschoben zu werden und möchte musikalisch dann doch lieber in Richtung Jeanette Biedermann gehen.
Was Annemarie Eilfeld nicht möchte: als ewige Ex-DSDS-Kandidatin in Erinnerung zu bleiben. In einem Interview mit klatsch-tratsch.de gab sie noch einmal alles und vertrat deutlich ihren Standpunkt in dieser Beziehung:
„Bei Castingsendungen bekommt man einfach ein Image, oft trifft es immer die, die überhaupt nicht so sind. Ich möchte nicht die ewige Ex-DSDS Kandidatin sein, denn das ist keine Berufung, sondern möchte Annemarie die Sängerin sein. Trotzdem bereue ich DSDS nicht, auch wenn es ohne wahrscheinlich viel ruhiger abgelaufen wäre. Doch die aktuelle Staffel habe ich nicht verfolgt, wenn man einmal mitgemacht hat guckt man sich das nicht mehr an, weil ich genau weiß wie es läuft. Man weiß in jeder Runde wer rausfliegt und wer welches Image bekommt. Mich interessiert das auch nicht, da ich auch weiß, was aus den Kandidaten wird, wenn es vorbei ist.“
Sicherlich hat Annemarie in dieser Beziehung recht. Sie wurde damals als Zicke dargestellt. Auch in diesem Jahr hat eine weibliche Kandidatin diesen Stempel ebenfalls aufgedrückt bekommen. Daher verfolgt Annemarie diese Show nicht mehr. Schaut man über den großen Teich zur amerikanischen Variante von DSDS, American Idol, sieht sie große Unterschiede zum deutschen Format:
„American Idol gibt es in Amerika bereits seit 11 Jahren oder so und irgendwie werden die Kandidaten dort erfolgreicher, weil auch ganz andere Kandidaten überhaupt erst in die Top 10 kommen. Es kommen wirklich gute Sänger weiter und nicht irgendwelche Leute mit einem schweren Schicksal. Außerdem haben die seit Jahren dieselbe Jury, die haben nicht einen dabei, der die anderen Jurymitglieder rausschmeißt wie es ihm gerade so passt. Das macht die Sendung im Ausland so authentisch, die bleiben ihrem Thema treu!“
Wenn man die Karrieren aller DSDS-Gewinner mal im Gesamtbild sieht, muss man ihr Recht geben. Denn hier ist der Höhepunkt eines gecasteten Stars das Finale. Von da an ging es für jeden bergab – ob schnell oder langsam. Das sollte jedem Kandidaten, der bei einem solchen Format antritt, schon bewusst sein. Aber man sieht, Annemarie Eilfeld hat ihre Zeit bei DSDS nicht vergessen!









