Luca Hänni, der diesjährige DSDS-Sieger und der Zweitplatzierte Daniele Negroni haben beide eine großen Schritt gewagt: Für ihren Traum Musik machen zu können, haben sie beide ihre Ausbildungen hingeschmissen. Ein hohes Risiko in der heutigen Zeit.
Viele Jugendliche sind auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildung. Wenn man dann eine hat, dann sollte man sich glücklich schätzen – ganz gleich, ob es der Traumberuf ist oder nicht. Wer bei Formaten wie DSDS und Co. mitmacht, der muss sich entscheiden: Für eine relativ gesicherte Zukunft oder die große unbekannte Musik-Karriere, bei der man nicht weiß, wie lange diese geht.
Daniele Negroni hat seine Ausbildung zum Koch abgebrochen, Luca Hänni seine zum Maurer. Glücklicherweise lief es für die beiden gut und sie konnten sich gegen so viele andere Bewerber durchsetzen und bringen nun ihre eigenen Platten auf den Markt. Dass das allerdings so super läuft, war nicht vorhersehbar, es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Deswegen appelliert Daniele an seine Fans. Davon sind viele auch sehr jung und genau an dem Punkt, wo er noch vor Wochen stand. Viele von ihnen wollen auch Musik machen und wissen nicht, ob sie dafür ihre Lehre sausen lassen sollten.
Im Interview mit „Promiflash“ sagte er zu diesem Thema:
„Für mich war es im Nachhinein perfekt, dass ich mit dem Kochen aufgehört und mich auf die Musik konzentriert habe. Sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen. Trotzdem würde ich niemandem raten, seine Ausbildung aufzugeben, weil es einfach ein verdammt großes Risiko ist. Für mich hat es sich ausgezahlt, aber da gehört auch viel Glück dazu.“
Glück gehört aber auch dazu, auf Dauer im Geschäft zu bleiben. Man kann Daniele Negroni also nur wünschen, dass er es auch dauerhaft schafft. Dass er es so für sich entschieden hat, ist für ihn die beste Lösung gewesen und er war sich sicher auch aller Konsequenzen bewusst. Darüber sollten sich potenzielle Bewerber eben auch Gedanken machen und Rücksprache mit dem Chef halten.
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