Das Sendeformat DSDS weckt mit seiner Werbung große Träume.
Traumhafte Gewinne indes machen andere. Wie weit darf das noch gehen?
Aber mal von Anfang an. Der Auftritt in Ludwigshafen wurde also gecancelt.
Und so gaaaaaanz zufällt war hier die Presse vor Ort, wie berichtet wurde.
Das ist ja ein Ding dachte ich mir und fing an ein wenig zu recherchieren.
Geschäftsführer in der Disco ein gewisser Herr Pfister.
Und was spukt nun Google unter diesem Namen aus.
Erstmal, dass es zwei Pfister sind nämlich die Brüder Holger und Roger.
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Das neue Flaggschiff
Der Praterdome ist das neue Flaggschiff der deutschen MPC-Gruppe unter ihren beiden Geschäftsführern Holger und Roger Pfister, die allein in Deutschland 29 Discos betreibt. In Österreich halten die Geschwister Pfister Standorte in Linz, Bregenz, Villach und mit dem „A-Dance-Club“ auch bereits in Wien.
Text: Red./APA
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http://diepresse.com/home/leben/events/424893/index.do?gal=424893&index=12&direct=
http://praterdome.at/content/view/16/31/
29 Discos allein in Deutschland, da kann man den Hype eines Sendeprofils wie „DSDS“ doch am besten ausnutzen und die Schuppen voll bekommen. Da braucht man auch nicht nur den Erstplazierten, nein, da kann man sich die gewünschten Kandidaten schon während der laufenden Sendung per Fingerzeig aussuchen.
Wien, Praterdom, MCP-Vermarktung, Pfister-Brüder, das macht schon nachdenklich, ob der Zusammenhänge.
Und welches Interesse sollte ein Herr Lugner in seinem Alter, an einer Ballermanntour und Discopark-Tour haben? Steht er doch eher für einen Opernball mit viel Etikette.
Nachdenkenswert ist auch, ob Menowin Fröhlich sich wirklich das Team Lugner/Werner selbst AUSGESUCHT hat. Geben das die Verträge von „DSDS“ eigentlich her?. Das ist so wie bei den Shows. Warum hast du dir so einen Titel ausgesucht, wo doch klar ist, dass die Kandidaten sich schon längst keine Titel mehr aussuchen können. Ebenso verhält sich das mit dem oftmals kitschigen Outfit, das schon weh tut, aber für die Macher einen bestimmten Zweck erfüllt. Man zeichnet von den Kandidaten in ein Bild, das als Klischee lange und gut bedient werden kann, im TV, in der Presse, in den eigens eingerichteten Portalen im www. Höhepunkt und meinungsbildend ist hierbei ein bekanntes Tageblatt mit hoher Reichweite.
Menowin ist unbequem, was für ein Glück. Vielleicht bringt er ja auf ganz andere Weise einen Stein ins Rollen.
Was mir beim ersten Event in der Lugner-City auffiel war, dass Menowin sofort, als Lugner von Ballermann-Auftritten sprach zu dementieren versuchte. Lugner beschwichtigte mit : schaun wir doch erstmal.
Regelt man normalerweise nicht vorher die Interessen? Oder war das, was man jetzt vorhatte schon längst geregelt?Dann kam die Disco-Vermarktung, die nicht nur Menowin Fröhlich betrifft.
Indem hier auch andere vermarktungswürdige Kandidaten antreten dürfen, heizt das den Wettbewerb noch an, die Kaufkraft wohl eher weniger.
Nur bei Menowin herrschte ziemliches Wirrwar, was die Termingestaltung betrifft.
Das fand an diesem Wochenende so ziemlich einen Höhepunkt.Ein Organisator hat für einen Terminplan zu sorgen, der realistisch ist.
Wenn man nachts Auftritte hat mit geplanten Autogrammstunden, aber zwischen den Auftrittsorten mal eben 250 Kilometer liegen, so dass der zweite Auftritt erst um 3 Uhr morgens erfolgen kann, dann ist das schon mehr ein Spießrutenlauf, als gut organisierte Events.Dass sich das so häuft kurz vor dem Auslaufen der (ersten?) Sperrfrist von Menowin Fröhlich kann man vermutlich nicht mehr als Zufall gelten lassen.
Ich denke Menowin hat es einigermaßen durchschaut inzwischen, was dort passiert.
Und wieder heißt es Nerven zeigen, trotz des extremen Stresses.
Gut geplant indes ist das Gesamtkonzept, das von „DSDS“.
Man erkennt denjenigen, der polarisiert und begeistert, der geeignet ist Massen in Bewegung zu bringen. Und man versetzt ihn, Menowin Fröhlich in eine neue Abhängigkeit.
Dass Menowin Fröhlich ein Kämpfer ist für seine Ideale, war klar. Das brauchte man sich jetzt nur entsprechend abzugreifen, aber immer schön mit Daumendruck.
Die Erkenntnis, dass vieles für eine angestrebte Karriere doch nicht so ideal war ist bitter.
Da gilt es jetzt bedachtsam und mit etwas Abstand am eigenen Erfahrungsschatz zu arbeiten.
Warum Bohlen, Neumüller, Sido usw. sich nicht mehr zu Wort melden?
Ich kann natürlich nur spekulieren, aber es ist meine persönliche Überzeugung, dass sie die Macht dahinter gut kennen. Und sie werden ihren eigenen, mehr als guten Verdienst in Millionenhöhe nicht in Gefahr bringen. Also schweigen sie zu diesem Spiel, wenn sie nicht gerade Menowin ein klein wenig Schuld in die Schuhe schieben.Dennoch halte ich es ihnen zugute, dass sie damit nicht allzu sehr präsent sind mit Negativaussagen.
Die Fans habe ich jetzt mal außen vorgelassen, egal für wen ihr Herz schlägt.
Fakt ist, dass sich Fanzahlen nach solchen Sendungen, die sich wiederholen, von selbst reduzieren.
Bei Menowin Fröhlich wird das zu einem gewissen Teil auch der Fall sein, denn die Inszenierung des enttäuschten Fans, der kein Autogramm mehr abbekommt, oder umsonst einige Hundert Kilometer gefahren ist, bleibt nicht ganz ohne Wirkung.
Auch die hier mittippenden Ghostwriter lassen den ein oder anderen wegbleiben.
Aber bedenkt, man braucht euch. Ohne euch läuft im Grunde gar nichts. Und wenn ihr euch einiger sein würdet, dann würde auch das Katz- und Mausspiel mit euch nicht funktionieren.








