Buch Helmut Werner Teil 8: Menowin Fröhlichs ‚Liebe‘ zu seinen Fans und...

Buch Helmut Werner Teil 8: Menowin Fröhlichs ‚Liebe‘ zu seinen Fans und eventuelle Folgen

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag
Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Wir hatten im letzten Jahr einmal das Verhältnis der Fans zu Menowin Fröhlich untersucht, heute machen wir das anhand des Buches von Helmut Werner „Alles außer Fröhlich“ einmal umgekehrt.

Fangen wir an mit dem Aids-Test.Im letzten Artikel haben wir versprochen, dass wir diese  Sache nochmal näher untersuchen. Damit meinen wir sowohl den Aids-Test von Menowin-Fröhlich, dem DSDS-Zweiten 2010 und Protagonisten des Enthüllungsbuches, als auch den Test, den Helmut Werner hat machen lassen.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag
Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Es fing damit an, dass es  Menowin in der Nacht vom 19. Auf den 20. Juni so schlecht gegangen sei, dass er am nächsten Tag einen Arzt aufsuchte. Er hatte in der Nacht Todesängste ausgestanden. Der Doc entnahm ihm eine Blutprobe.

„Und da gab es halt die ‚Gerüchte‘ von einer möglichen Erkrankung! Mehr sage ich dazu nicht. Aber dass dieses Gerücht aus dem direkten Umfeld der Familie von Menowin kam, steht außer Frage.“

Am 24. August 2010 titelte die Bravo: “ Menowin Fröhlich – Krasser  Aids-Skandal um den Sänger“.  Werner widmet diesem Thema ein ganzes Kapitel: DAS AIDS-GERÜCHT – MEHR ALS EIN GERÜCHT???

Die Geschichte: Ein Mädchen behauptete laut Bravo, Menowin habe sie mit dem HI-Virus infiziert. Nach Werners Recherchen gab es solche Informationen bereits vorher aus Menowins engstem Umfeld, auch der Familie.  Menowin hätte daraufhin prompt einen Aids-Test gemacht. Helmut Werner:

„Wenn das ein schlechter Scherz war, dann war das ein sehr schlechter Scherz und mehr als makaber. So, wie das uns erzählt worden ist, wie es abgelaufen ist, auch das jemand  anderes hingeschickt wurde zum Test. […] Man braucht nur zu einem Arzt gehen, mit einem falschen Personalausweis oder so oder mit der EC-Card. Dann bekommt man auf den jeweiligen Namen halt das Testergebnis.“

Ob das nun stimme oder nicht oder ob sich da nur ein Wahnsinniger aus Menowins Familie wichtig machen wollte, das wisse er nicht. Er empfiehlt, um Klarheit zu schaffen, einen gerichtlich angeordneten Test, da der  von Menowin vorgenommene ja auf freiwilliger Basis erfolgt sei.

„Glaub mir, für mich war es auch sehr erschreckend, davon zu erfahren. Gerade bei meiner Verletzung, die ich ja durch Menowin direkt abgekommen habe.“

Ein Kind von Traurigkeit ist Menowin offenbar wirklich nicht.

Quelle: www.radiogong.com
Mit freundlicher Genehmigung von www.radiogong.com

„Während des Konzerts wurden bereits die „Königinnen der Nacht“ ausgesucht. Diese Mädels durften dann mit Menowin und seinen Leuten feiern. […] Es ging bei Menowin nur um Weiber Sex und Drogen.“

Auf die Frage, ob Menowin auch „Dauerfrauen“ hatte, antwortete Werner.: Eine Favoritin war ein dunkelhaariges Mädchen. Menowin hatte sie […] in Fulda kennen gelernt. Sie hat auch eine Freundin mitgebracht und sie haben sich dann immer abgewechselt, wenn man Meno glauben darf.

Es gab  dann auch noch so eine krasse Aussage von ihm:

„Diese blonde Freundin, die hat er nicht gevögelt, sondern er hat seinen Pimmel nur einmal in sie rein gesteckt und ihr dann gesagt, so jetzt weißt du, wie sich Menowins Keule anfühlt. Sie hat zu ihm gesagt, bitte machs doch, du bist so geil, komm nimm mich, dein Ding ist so geil“

Solche Begegnungen habe er er ihm immer mit stolz geschwellter Brust erzählt.

Werner erzählt, sie haben die Mädchen immer ins Hotel eingeladen und mit dem Auto mitgenommen. Oder sie haben die Mädels nachkommen lassen. Das war recht unterschiedlich. Während der Autogrammstunde hat er sich dann die Frauen ausgesucht, die in seine Limousine rein sollten. Angesprochen wurden die Frauen wieder von seinem Cousin Mikel.

„Du bist mir zu fett, aber deine Freundin gerne, die hat voll geile Titten.“

Auf der Fahrt von Hanau nach Darmstadt in der Stretch-Limo waren zwei Mädchen dabei, die ihn abwechselnd sexuell befriedigten. Der Tourmanager, Wolfgang Gerk,  sei dann unterwegs ausgestiegen und habe sich ein Taxi gerufen.  Das war für ihn echt zu viel.

„Autogrammstunde Aachen: zugekokst. [Siehe Video.] Krass, wie er da rumhampelt voll mit Drogen. Auf der Rückreise ist er aus dem Auto ausgestiegen, in den Wald gelaufen und hat im Drogenrausch mit den Bäumen gekämpft.“

Er empfiehlt den Groupies, bei Menowin auf einem Kondom zu bestehen, aber er hofft trotzdem, der habe kein Aids.

Dass Menowin seine Fans zumindest körperlich sehr lieb hat, wissen wir jetzt, aber wie sieht es aus mit der ideellen Liebe?

Wie sehr freut er sich zum Beispiel über liebevoll gebastelte Fangeschenke und die zahlreichen Teddybären, die er bereits bekommen hat? Jedes einzelne Teil mit Liebe gegeben. Zitat:

„Menowin hat auch nie all die schönen und teuren Geschenke von den Fans beachtet. Sie haben extra Nummernschilder mit Leuchtfarben anfertigen lassen. Teddybären, Pralinen oder sonst irgendwelche selbst gemachten Geschenke. Diese Sachen hat er einfach im Hotelzimmer oder im Auto liegen lassen. Oder einfach nur in die Mülltonne geschmissen.  Es war ihm egal. Sein ganzes Gelaber – oh meine Fans –alles für meine Fans. Alles Scheiße! Außer, wenn es wirklich große Geschenke gewesen sind. Sonnenbrillen oder Dolce & Gabbana Uhren. Wenn die Fans so richtig tief in die Tasche gegriffen haben. Die Sachen haben dann so 200 Euro bis 300 Euro gekostet.“

Werner versteht, dass man nicht alle Fangeschenke behalten könne, es waren einfach zu viele. Aber da gäbe es ja noch die Waisenhäuser oder bedürftige Kindern, denen man so eine Wagenladung voll Plüsch mit reger und bewegter Presseberichterstattung hätte vorbeibringen können. Aber Menowin habe die lieber weggeworfen oder einfach nur achtlos liegen gelassen.

Sein Tipp für alle Hardcorefans ist, wenn sie wirklich woke und die zahlreichen Teddybären, die er bereits bekommen hat? Jedes einzelne Teil mit Liebe gegeben. Zitat:

„Menowin hat auch nie all die schönen und teuren Geschenke von den Fans beachtet. Sie haben extra Nummernschilder mit Leuchtfarben anfertigen lassen. Teddybären, Pralinen oder sonst irgendwelche selbst gemachten Geschenke. Diese Sachen hat er einfach im Hotelzimmer oder im Auto liegen lassen. Oder einfach nur in die Mülltonne geschmissen.  Es war ihm egal. Sein ganzes Gelaber – oh meine Fans –alles für meine Fans. Alles Scheiße! Außer, wenn es wirklich große Geschenke gewesen sind. Sonnenbrillen oder Dolce & Gabbana Uhren. Wenn die Fans so richtig tief in die Tasche gegriffen haben. Die Sachen haben dann so 200 Euro bis 300 Euro gekostet.“

Werner versteht, dass man nicht alle Fangeschenke behalten könne, es waren einfach zu viele. Aber da gäbe es ja noch die Waisenhäuser oder bedürftige Kindern, denen man so eine Wagenladung voll Plüsch mit reger und bewegter Presseberichterstattung hätte vorbeibringen können. Aber Menowin habe die lieber weggeworfen oder einfach nur achtlos liegen gelassen.

Sein Tipp für alle Hardcorefans ist, wenn sie wirklich wollen, dass er ein persönliches Geschenk behält, dann sollen sie ihm Markenklamotten von Ed Hardy in Größe XL kaufen. Auch Markenuhren und Brillen würde er behalten. Oder auf dem Flohmarkt verscherbeln, wenn er mal Geld braucht.

Und noch etwas merkt er an: Jeder der nicht selbst gesehen hat, wie Menowin ein Autogramm schreibt, darf zweifeln, ob die Autogrammkarte mit seiner Unterschrift wirklich von ihm selbst stammt. Hat er doch Tausende von Autogrammkarten von Helmut Werner schreiben lassen.

Menowin will sich seine freien Minuten zwischen Bühne, Sex und Pöbeleien nicht mit Autogramme schreiben verunzieren.

Werner bedauert, jetzt einigen Jungmädchenherzen einen tiefen Stich versetzen zu müssen. Aber das sei die echte und wahre Realität. Nicht ganz so rosig, wie sich das kleine Mädchen vielleicht wünschen würde.

Menowin war für Helmut Werner schon immer eine Geschichte, die nur drei oder vier Monate funktioniert. Denn dann kommen wieder die neuen Castingshows, bei DSDS oder bei wem auch immer.

„Von Anfang an, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe [war mir das klar]. Am Tag als er angefangen hat, war das schon das Ende. Definitiv!“

Menowin –  ein Kurzzeitphänomen?

Alles ausser Fröhlich: Meine 101 Horror-Tage mit Menowin Fröhlich