Heute, zehn Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center, ist Rebecca Mir auf der New York Fashion Week. Mit einem eher mulmigen Gefühl im Bauch trat die GNTM-Zweite die Reise an und wusste nicht, was sie am „Big Apple“ erwarten würde an diesem tragischen Jahrestag.

Rebecca Mir ist heute gerade mal 20 Jahre alt, war damals also noch ein Kind. Dennoch erinnert sich die diesjährige Zweitplatzierte bei Germany´s Next Topmodel noch ganz genau, wie sie die Anschläge damals erlebte:
„Ich kann mich noch ziemlich genau an den Tag erinnern. Und zwar hatte ich da in Bonn, da hab ich früher gewohnt, eine Ballettstunde und dann wurde die unterbrochen. Es wurde getuschelt, aber wir haben nicht erfahren, warum, weil wir noch zu jung waren und wurden nach Hause geschickt. Aber da lief dann eben N24. Und dann hab ich mit meiner Mutter und meiner Familie darüber gesprochen. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, weil ich es wirklich heftig fand. Ich glaube das war das Allererste, was ich so an Anschlägen mitbekommen hab. Ich war eben auch noch zu jung, als dass man das mir erzählt hätte.Ich war auf jeden Fall schockiert und sprachlos, weil ich nicht verstehen konnte, wie man so was machen kann.“
Da ging es ihr wohl wie den meisten anderen Menschen auf der Welt auch. Allerdings wird Rebecca Mir jetzt, am zehnten Jahrestag der Anschläge, intensiver damit konfrontiert, als manch anderer, denn sie ist dieser Tage in New York unterwegs. So sagte sie zuvor laut Promiflash:
„Jetzt genau zu dieser Zeit ist ja auch die Fashion Week und ich fliege einen Tag vorher nach New York. Ja, ich bin schon ziemlich gespannt, wie da so die Stimmung sein wird. Ich kann es einfach nicht so gut einschätzen. Aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass die Stimmung sehr gedämpft ist, auch wenn es schon zehn Jahre her ist. Ich kann es mit echt gar nicht vorstellen – ich war noch nie in New York. Ich freu mich total drauf. Aber es ist natürlich schade, dass es an diesem Datum ist. Ich bin aber auch für den Rest der Woche dort und finde es eigentlich gar nicht mal schlecht, auch mal zwei Seiten davon kennenzulernen. Also einmal ist es diese aufgedrehte und fröhliche Stadt und auf der anderen Seite halt das genaue Gegenteil.“
Wie ihre ehemalige „Chefin“ Heidi Klum jedoch sagte, würden die New Yorker sich eher weniger runterziehen lassen und stattdessen nach Vorne schauen. Man kann Rebecca also nur wünschen, dass sie dennoch ein paar schöne und erfolgreiche Tage in New York verbringen kann.









