Es ist ruhig geworden um den einstigen „Sieger der Herzen“, Menowin Fröhlich. Vor gut einem Jahr war er bei der Castingshow DSDS bei allen Zuschauer-Votings auf Platz eins, nur beim letzten und entscheidenden Finale verlor er.

Die Presse berichtete über den 23jährigen jungen Mann stets positiv, solange, bis er selbst sich ins Aus katapulierte. Erste Zweifel an seiner Beteuerung, er wolle ein neues Leben anfangen und seine kriminelle Karriere hinter sich lassen, wurden wach, als er im März 2010 zum ersten Mal auffällig wurde.
Es war keine Kleinigkeit, dass er das Loft mit unbekanntem Ziel verließ und keiner wirklich wusste, ob er zur nächsten Sendung zurück sein würde. Er kam dann tatsächlich wenige Stunden vorher dort an, aber ohne geprobt zu haben. Entsprechend schlecht war der Auftritt. Entsprechend schlecht war die Presse.
Schnell deckte die Bild-Zeitung Lügenmärchen auf, die er erzählte, um in einem positiven Licht dazustehen, und die übrige Presse folgte nun ebenfalls mit negativer Berichterstattung.
Kaum ein DSDS-Kandidat hat je so polarisiert, wie er.
Nach DSDS hätte er eine große Karriere starten können, sagte sein damaliger Booker Helmut Werner, aber er habe nicht die Arbeitsmoral dafür. Er habe Starallüren liest man in seinem Buch „Alles außer Fröhlich“, das er über die 101 Tage mit Menowin geschrieben hat. Wer mehr wissen möchte, kann das Werk käuflich erwerben.
Inzwischen ist der junge Sänger, der bisher jede seiner Chancen vermasselt hat, wieder ganz unten. Er wurde auf der Flucht gefasst und sitzt mindestens für die nächsten 10 Monate wieder im Gefängnis, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat und neue Verfahren anhängig sind.

Er hat es nicht geschafft, dieses neue Leben anzufangen.
Nur durch die zahlreichen Statements seines „Management-Teams“, das wohl insbesondere aus Verwandten besteht, die mit dem Musik-Business nicht zu tun haben, lebt er noch weiter. Sicherlich gibt es auch noch einige Fans, da ihn nicht aufgegeben haben. Aber es ist Ruhe auf den Facebook-Seiten eingetreten.
Mehr als zehn mal wurde inzwischen die Single angekündigt. Monatelang stand er angeblich in den Studios. Aber stets warf man Menowin Steine in den Weg, konnte man in den offiziellen Statements lesen. Ein großes Label wurde angekündigt, ein bekannter Produzent, 5000 Vorbestellungen. Angeblich hat er jetzt den Plattenvertrag unterschrieben, die Single sei abgemischt und würde gerade gepresst. Das Label wollte man aber nicht nennen.
Anfang März soll es dann soweit sein, dass man sie kaufen kann. Aber eigenartigerweise ist sie nirgendwo gelistet und kein Label hat bisher etwas angekündigt. Bis heute warten die Fans darauf.
Inzwischen soll er gar ein Buch über sein Leben schreiben, das bereits am 30. April erscheinen soll. Wer glaubt das alles noch, nach all den Ankündigungen, die allesamt nicht eingehalten wurden?
Wieder alles nur heiße Luft?









